[Schlafstörungen in der Dermatologie - eine umfassende Übersicht]
- PMID: 37338828
- DOI: 10.1111/ddg.14992_g
[Schlafstörungen in der Dermatologie - eine umfassende Übersicht]
Abstract
Schlaf ist ein normaler physiologischer Prozess, der etwa ein Drittel des Lebens eines Menschen ausmacht. Da der normale Schlafzyklus die physiologische Homöostase aufrechterhält, kann seine Störung zu Erkrankungen führen. Es ist zwar nicht bekannt, ob Schlafstörungen Hautkrankheiten verursachen oder Hautkrankheiten den Schlaf beeinträchtigen, es besteht jedoch der Verdacht auf einen bidirektionalen Einfluss. Wir haben Daten zu „Schlafstörungen in der Dermatologie“ zusammengetragen, die von Juli 2010 bis Juli 2022 in PubMed Central veröffentlicht wurden (mit der Option „Volltext verfügbar“) und geben einen Überblick zu Schlafstörungen im Zusammenhang mit dermatologischen Erkrankungen und bestimmten Medikamenten, die in der Dermatologie verwendet werden, sowie zu Schlafstörungen, bei denen einige eingesetzte Medikamente Juckreiz oder dermatologische Probleme verursachen können. Es ist bekannt, dass atopische Dermatitis, Ekzeme und Psoriasis durch Schlafprobleme verschlimmert werden und umgekehrt. Bei diesen Erkrankungen werden Schlafmangel, nächtlicher Pruritus und gestörte Schlafzyklen oft zur Beurteilung des Behandlungserfolgs und der Lebensqualität eingesetzt. Zudem wurden einige Medikamente, die in erster Linie für dermatologische Erkrankungen verwendet werden, mit Veränderungen des Schlaf-Wach-Zyklus in Zusammenhang gebracht. Die Bewältigung der Schlafstörungen von Patienten sollte einen integralen Bestandteil des Managements dermatologischer Erkrankungen darstellen. Weitere Studien sind erforderlich, um den Einfluss von Schlaf und Hauterkrankungen weiter zu untersuchen.
Keywords: dermatologie; dermatology; homeostasis; homöostase; itching; juckreiz; lebensqualität; quality of life; schlafstörungen; sleep disorders.
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