[Clavicular fractures : Diagnostics, treatment and management]
- PMID: 39774719
- DOI: 10.1007/s00132-024-04590-8
[Clavicular fractures : Diagnostics, treatment and management]
Abstract
Fractures of the clavicle (Latin clavicula, little key), which mainly occur in young men, account for 2.6-4% of all fractures in adults [1]. Above the age of 65 years more clavicular fractures occur in women [1]. The incidence is rising and can best be explained by the increase in sport or recreational accidents [2]. As a rule clavicular fractures are compression fractures caused by direct trauma from falls onto the shoulder or the posterolateral edge of the acromion. Indirect trauma with a fall onto the outstretched hand is a relatively rare mechanism of injury [2, 3]. Plain standard X-rays confirm the mostly obvious clinical presentation of a clavicular fracture [2]. In the case of a closed nondisplaced fracture, conservative treatment can be carried out [4]. Surgical treatment is recommended for dislocated fractures with shortening, which results in a significant decrease of pseudarthrosis [4].
Frakturen der Klavikula (lateinisch „Clavicula“ = Schlüsselchen), die hauptsächlich bei jungen Männern auftreten, machen 2,6–4 % aller Frakturen des Erwachsenen aus [1]. Die Inzidenz ist steigend und am ehesten durch die Zunahme an Sport- oder Freizeitunfällen zu erklären [2]. In der Regel handelt es sich bei Klavikulafrakturen um Kompressionsfrakturen durch direkte Traumata bei Stürzen auf die Schulter oder das posterolaterale Akromioneck. Indirekte Traumata mit Sturz auf die gestreckte Hand sind ein eher seltener Verletzungsmechanismus [2, 3]. Die Diagnostik umfasst neben der klinischen Untersuchung standardmäßig ein Röntgen in 2 Ebenen [2]. Bei einer geschlossenen, undislozierten Fraktur kann eine konservative Therapie erfolgen [4]. Bei dislozierten Frakturen mit Verkürzung wird eher die operative Therapie empfohlen, welche die Rate an Pseudarthrosen erheblich reduziert [4].
Keywords: Acromioclavicular joint; Classification; Plate osteosynthesis; Pseudarthrosis; X‑ray.
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References
Literatur
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- Habermeyer PLS, Loew M, Magosch P, Martetschläger F, Tauber M (2017) Schulterchirurgie. Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH
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- Heilmann LF, Katthagen JC, Raschke MJ, Schliemann B (2020) Klavikulafrakturen. In: Engelhardt M, Raschke M (Hrsg) Orthopädie und Unfallchirurgie. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg, S 1–13
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