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Review
. 2026 Feb;66(2):141-152.
doi: 10.1007/s00117-025-01558-3. Epub 2026 Jan 19.

[Diagnostic imaging of the small bowel]

[Article in German]
Affiliations
Review

[Diagnostic imaging of the small bowel]

[Article in German]
Martina Scharitzer et al. Radiologie (Heidelb). 2026 Feb.

Abstract

Cross-sectional imaging procedures play a pivotal role in the assessment of the jejunum and ileum as these segments of the small intestine are less easily accessible to endoscopic evaluation compared to the stomach, duodenum and colon. The radiological diagnostics of the small bowel are, however, a special challenge as many small bowel diseases show similar imaging patterns making a differentiation difficult. Technical advances in imaging now enable a more precise characterization of the bowel wall, thereby providing the basis for increasingly more personalized medicine. An imaging pattern-based diagnostic approach can be helpful in narrowing down the spectrum of potential differential diagnoses and increasing the accuracy of radiological interpretation. The aim of this review article is to present the current diagnostic techniques, recent technological developments and characteristic radiological imaging features of small bowel diseases.

Schnittbildverfahren spielen eine zentrale Rolle bei der Untersuchung des Jejunums und des Ileums, da diese Abschnitte im Gegensatz zu Magen, Duodenum und Kolon endoskopisch weniger leicht zugänglich sind. Die radiologische Diagnostik des Dünndarms stellt jedoch eine besondere Herausforderung dar, da viele Dünndarmerkrankungen ähnliche Bildmuster aufweisen und sich daher nicht immer einfach voneinander unterscheiden lassen. Technische Fortschritte in der Bildgebung ermöglichen eine noch präzisere Charakterisierung der Darmwand und schaffen damit die Grundlage für eine zunehmend personalisierte Medizin. Ein bildmusterbasierter diagnostischer Ansatz hilft dabei, die Zahl möglicher Diagnosen einzugrenzen und die radiologische Beurteilung zu präzisieren. Ziel dieser Übersichtsarbeit ist es, aktuelle diagnostische Verfahren, neueste Entwicklungen und charakteristische radiologische Zeichen von Dünndarmerkrankungen darzustellen.

Keywords: Computed tomography; Enterography; Intestinal diseases; Intestinal ultrasound; Magnetic resonance imaging.

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Conflict of interest statement

Einhaltung ethischer Richtlinien. Interessenkonflikt: Gemäß den Richtlinien des Springer Medizin Verlags werden Autoren und Wissenschaftliche Leitung im Rahmen der Manuskripterstellung und Manuskriptfreigabe aufgefordert, eine vollständige Erklärung zu ihren finanziellen und nichtfinanziellen Interessen abzugeben. Autoren: M. Scharitzer: A. Finanzielle Interessen: Vortragshonorare: Lilly, Abbvie, Faculty member ESGAR Small Bowel Workshop, Siemens (Usability test events). – B. Nichtfinanzielle Interessen: Stv. Abteilungsleiterin der Abteilung für Allgemeine und Kinderradiologie der Univ.-Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Medizinische Universität Wien | Mitglied Advisory Board Die Radiologie. T. Mang: A. Finanzielle Interessen: Organisator und Vortragender von ESGAR Virtual CT Colonography Workshops 2022, 2023, 2034 | Siemens CT-Kolonographie-Workshop 2023. – Advisory Board of Lument AB seit 2021. – B. Nichtfinanzielle Interessen: Facharzt für Radiologie, Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Medizinische Universität Wien; Stv. Leiter und Leiter der AG für GI-Radiologie der OERG. P. Schreiner: A. Finanzielle Interessen: Forschungsförderung zur persönlichen Verfügung: Falk Pharma (EoE-Projekt). – Vortragshonorare oder Kostenerstattung als passiv Teilnehmende: Falk Pharma, Takeda, Sanofi, Abbvie, Janssen-Cilag, Ferring, Pfizer, Galapagos, BMS. – B. Nichtfinanzielle Interessen: Angestellter Gastroenterologe, Medizinische Universität Wien. U. Attenberger: A. Finanzielle Interessen: RK und Hotel + Honorar: Siemens Healthineers. – Bayer Healthcare, Siemens Healthineers. – B. Nichtfinanzielle Interessen: Klinikleiterin Radiologie, Universitätsklinikum Bonn: 12/2019–05/2024; Leiterin Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin/Medizinische Universität Wien/AKH Wien: 07/2024–laufend. Wissenschaftliche Leitung: Die vollständige Erklärung zum Interessenkonflikt der Wissenschaftlichen Leitung finden Sie am Kurs der zertifizierten Fortbildung auf www.springermedizin.de/cme . Der Verlag: erklärt, dass für die Publikation dieser CME-Fortbildung keine Sponsorengelder an den Verlag fließen. Für diesen Beitrag wurden von den Autor/-innen keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien.

Figures

Abb. 1
Abb. 1
Die Sonographie des rechten Oberbauchs (a) mit einem hoch auflösenden Linearschallkopf zeigt das blinde Ende der Seit-zu-Seit-Enterokolostomie. b,c Venöse Computertomographie des Abdomens mit Nahtmaterial im Bereich der Anastomosenregion, b Verlauf des neoterminalen Ileums (Pfeile)
Abb. 2
Abb. 2
Schematische Darstellung eines standardisierten Ablaufs einer intestinalen Sonographie, der eine vollständige Untersuchung von Dünn- und Dickdarm gewährleistet
Abb. 3
Abb. 3
Die Sonographie zeigt eine deutliche Wandverdickung auf > 3 mm (a, Distanzmarken) mit einer Verdickung der echoreichen Submukosa mit fokalen hypoechogenen Unterbrechungen der Schichtung (b, Pfeile), hinweisend auf das Vorliegen einer aktiven Entzündung
Abb. 4
Abb. 4
Patient mit postoperativem Hämoglobinabfall und Bauchschmerzen nach Dünndarmteilresektion: Die native Serie (a) zeigt Nahtmaterial im Anastomosenbereich. In der arteriellen Phase (b) ist ein Kontrastmittelextraluminat direkt neben der Anastomose erkennbar mit geringem Pooling in der venösen Phase (c), beweisend für das Vorliegen einer aktiven arteriellen Blutung
Abb. 5
Abb. 5
Patient mit akuten Bauchschmerzen bei stattgehabter Appendektomie vor einigen Jahren: Die umgehend durchgeführte Computertomographie des Abdomens (a) zeigt distendierte Darmschlingen mit 2 Kalibersprüngen im Unterbauch (Pfeile) und nachfolgend kollabiertem Darm, wodurch sich der hochgradige Verdacht auf eine Inkarzeration einer Dünndarmschlinge durch eine Bride mit konsekutiver Dünndarmobstruktion ergab. b Intraoperativer Situs, der die Bride bestätigte. (Courtesy: Dr. C. Bichler, Medizin. Univ. Wien)
Abb. 6
Abb. 6
Zwei unterschiedliche Patienten mit positivem oralen Kontrastmittel. a Patientin mit peritoneal metastasiertem Appendixkarzinom nach hypertherm intraperitonealer Chemotherapie (HIPEC): Aufgrund steigender Entzündungsparameter und abdominaler Schmerzen erfolgte eine Computertomographie (CT), die ein kleines Dünndarmleak (Pfeil) mit begleitender extraluminaler Gasansammlung im ventralen Abdomen zeigt. b Patient nach Ileosigmoidostomie bei ausgedehntem Morbus Crohn und Bauchschmerzen sowie progredienter Diarrhö: Das koronale CT-Bild zeigt eine ausgedehnte Raumforderung im Bereich der Anastomose (verifiziert als Lymphom) und eine Fistelbildung (Pfeil); zu beachten ist das fehlende intraluminale Kontrastmittel vor der Anastomose durch die fistelbedingte Umgehung (Stern)
Abb. 7
Abb. 7
Darmwandmuster in der Computertomographie (CT) und in der Magnetresonanztomographie (MRT)
Abb. 8
Abb. 8
Endoskopische Sicht auf die Anastomosenregion mit a unauffälligem neoterminalem Ileum und b einzelnen aphtösen Läsionen an der ileokolischen Anastomose (Pfeile, b)

References

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